Dieser von David Icke geprägte Begriff “Totalitarian Tiptoe” könnte unsere innenpolitische Lage kaum besser beschreiben. Es dürfte mittlerweile auch in die letzten Winkel unserer Republik vorgedrungen sein, dass wir eine individuelle Freiheit nach der anderen opfern müssen, meistens mit fahlsten Argumenten wie “zur eigenen Sicherheit”. Ist es wirklich so, dass wir aufgrund von Konformismus und Volksverdummung immer mehr Verantwortung Richtung Staat abschieben, oder werden diese uns kleinstweise Stück für Stück genommen, immer gerade soviel, dass der öffentliche Aufschrei nicht laut genug ausfällt, um ihn zu hören.
Vor 20 Jahren hätte man jemanden, der einen eigenen Reisepass für seinen Säugling beantragt noch herzhaft belächelt, heutzutage ist dies Realität, mit Biometrie-Chip inklusive. Dieses Gesetz stand irgendwie nie zur Debatte, es war auf einmal da. Die Frage, die sich nun stellt ist: Wieso funktionierte das Eintragen von minderjährigen Kindern im Pass der Mutter bislang tadellos und wieso wurde diese Selbstverständlichkeit nun mit organisatorischen Mehraufwand für beide Parteien versehen? Es spricht nichts dafür, außer man zielt seine Volkskontrollmechanismen nun auch auf seine kleinsten Bürger, um diese von Anfang an im Kontrollnetz zu integrieren. Nicht, dass dies jemals anders war in unserer sogenannten Demokratie, jedoch werden die Methoden immer schärfer und das Netz immer enger geschnürt.
Wenn Jemandem jetzt von einem (RFID) Chip erzählt wird, den jeder Mensch in den Oberarm implantiert bekommt, welcher alle bisher bekannten Zahlungsmittel, sowie sämtliche staatsbürgerlichen Ausweise und Dokumente ersetzt, wird man bestimmt auch müde belächelt. Man kann allerdings gespannt sein, was die Menschen in 20 Jahren darüber denken, wenn das zum täglichen Geschäft gehört. Aber spätestens dann ist es zu spät “Nein” zu sagen. Wir müssen jetzt beginnen uns gegen den sich allmählich einschleichenden Freiheitsraub zu wehren. Ein simples NEIN verstehen auch Regierungen. Die Frage ist nur, ob wir überhaupt gefragt werden. Mehr und mehr Entscheidungen, die unser Leben nachhaltig verändern, werden in geschlossenen Gremien getätigt, da hilft keine Nationalratswahl und auch keine Volksabstimmung. Dinge die uns immer mehr einschränken, werden in kleinen Schritten beschlossen ohne zu diskutieren. Meistens sogar von uns selbst verlangt, wenn der Angstpegel durch die Medienpropaganda wieder hoch genug geschaukelt wurde.
Aktuelles Thema: Netz-Zensur. In Deutschland bereits beschlossene Sache, OBWOHL dieses Thema die bisher erfolgreichste ePetition hervorgebracht hat, verabschiedete der deutsche Bundestag, das von Familienministerin Ursula von der Leyen vorgeschlagene Gesetz zur Einführung eines Netz-Zensur Mechanismus. Natürlich wurde dies mit einem emotional brisanten Thema durchgeboxt: Kinderpornografie. Dass man gegen Kinderpornografie alles wirksame tun muss, steht außer Frage, jedoch ist eine Zensur keine wirksame Methode. Dieses Bild beschreibt die Art und Weise, wie nun mit diesem Thema verfahren wird recht eindrucksvoll:

Nun wird tatsächlich von uns verlangt, die Zensur als Mittel zum Zweck zu akzeptieren. Anstatt die Inhalte gänzlich aus dem Netz zu nehmen, werden einfach Stopp-Schilder vor vermeidlichen kinderpornografischen Inhalten geschalten, welches technisch-affine Individuen einfachst umgehen können. Dass dies nur dazu führen wird ein paar unwissende Idioten zu kriminalisieren und gegen organisierte Kinderpornoringe absolut nichts ausrichten wird, wissen die politischen Dirigenten dieser Agenda sehr wohl. Ihnen geht es ja auch nicht darum Kinderpornografie zu bekämpfen, sondern eine funktionierende Zensur-Infrastruktur zu etablieren. Einen Tag nachdem das Gesetz (für KiPo) beschlossene Sache war, wurde bereits eine Ausweitung auf “Killerspiel-Inhalte” diskutiert. Und auch dabei wird es nicht bleiben, ist das Zensieren erstmal politisch salonfähig, werden alle unliebsamen Inhalte des Establishments gesperrt. So funktioniert der “Zehenspitzen Totalitarismus”: Kleine Schrittchen in eine ganz gewisse Richtung. Aber wenn wir mal dort angelangt sind, ist es zu spät.
Wir müssen erst wieder lernen NEIN zu sagen, nachdem wir uns von der unterbewussten Programmierung der Massenmedien befreit haben und es geschafft haben, dass man uns wieder fragt. Langer Weg, aber wird sich auszahlen. Einfach mal dem eigenen Bauchgefühl vertrauen, und nicht blindlings jeder politischen Marionette in die völlige Abhängigkeit.
Dieser Vortrag von David Icke wurde 1996 (!) aufgezeichnet und er könnte nicht besser in unsere Zeit passen. Cirka ab der 22. Minute erwähnt er auch die “Microchipped Population”, die jetzt 13 Jahre nach diesem Vortrag bereits beginnt Realität zu werden.
David Icke – Turning of the Tide
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