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	<title>doppeldenk &#187; Aktivismus</title>
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	<description>kritische gedanken zur nachhaltigkeit aktueller ereignisse</description>
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		<title>Demo-Aufruf “Freiheit statt Angst”, 12. September</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 13:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
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		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Aufruf für die Demonstration "Freiheit statt Angst 2009"</strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>via <a href="http://netzpolitik.org/2009/demo-aufruf-freiheit-statt-angst-berlin-12-september/">netzpolitik.de</a></p>
<p>Auch <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Freedom_Not_Fear_2009"><strong>AktivistInnen in anderen Ländern</strong> </a> werden sich hoffentlich wieder in großer Zahl beteiligen. Hier die Fassung des Aufrufs der Berliner Demo. Da geb ich die Frage gleich in die Runde ab: Wer organisiert die Wiener Demo?</p>
<blockquote><p><strong>Aufruf für die Demonstration &#8220;Freiheit statt Angst 2009&#8243;</strong></p>
<p>Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 12. September 2009 werden sie unter dem Motto &#8220;Freiheit statt Angst &#8211; Stoppt den Überwachungswahn!&#8221; auf die Straße gehen. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin. Die Demonstration ist Teil des europaweiten Aktionstages &#8220;Freedom not Fear &#8211; Freiheit statt Angst&#8221;, zu dem länderübergreifend Proteste gegen die Überwachung der Bürgerinnen und Bürger stattfinden.</p>
<p>Der Überwachungswahn greift weiterhin um sich. Insbesondere die Überwachung am Arbeitsplatz hat zugenommen. Beschäftigte werden in ihrem Arbeitsumfeld, teilweise auch in ihrem Privatleben überwacht. Zugleich registrieren, überwachen und kontrollieren uns staatliche Stellen bei immer mehr Gelegenheiten. Egal was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen oder fahren, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir uns engagieren &#8211; der &#8220;große Bruder&#8221; Staat und die &#8220;kleinen Brüder und Schwestern&#8221; aus der Wirtschaft wissen es immer genauer. Der daraus resultierende Mangel an Privatsphäre und Vertraulichkeit gefährdet unsere Gesellschaft. Menschen, die sich ständig beobachtet und überwacht fühlen, können sich nicht unbefangen und mutig für ihre Rechte und eine gerechte Gesellschaft einsetzen. Eine solche Gesellschaft wollen wir nicht!</p>
<p>Der vermeintliche Sicherheitsgewinn, mit dem Überwachung und Kontrolle oft begründet werden, ist mehr als zweifelhaft: Die Anhäufung von Informationen über die Bevölkerung bietet keinen besseren Schutz vor Kriminalität, kostet uns jährlich aber Milliarden von Euro. Gezielte und nachhaltige Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit bleiben dabei genauso auf der Strecke wie die Lösung drängender Probleme, etwa der Arbeitslosigkeit und der ungleichen Lebenschancen in unserem Land. Darüber hinaus weicht die verstärkte Kompetenzvermischung und Zusammenarbeit zwischen Polizei, Geheimdiensten und Militär die bisherige Balance staatlicher Gewaltenteilung auf. Das führt nicht nur zur Aufhebung rechtsstaatlicher Grenzen der Überwachung im Inland, sondern auch zur zunehmenden Abschottung unserer Gesellschaft nach Außen.</p>
<p>Die Überwachung des Alltags betrifft nicht nur Minderheiten, sondern uns alle: Sie beeinträchtigt die Freiheit unseres Glaubensbekenntnisses, unsere Meinungs- und Informationsfreiheit, die freie Arbeit der Medien, die Koalitionsfreiheit und die Integrität von Unternehmen. Viele zivilgesellschaftliche Organisationen und Berufsgruppen sehen sich in besonderem Maße der Überwachung und Kontrolle ausgesetzt, etwa die<br />
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beratungsdiensten, Ärztinnen und Ärzte, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Journalistinnen und Journalisten, Rechts-anwältinnen und Rechtsanwälte.</p>
<p>Respekt vor unserer Privatsphäre ist ein wichtiger Teil unserer menschlichen Würde, beruflich wie privat. Eine freie und offene Gesellschaft kann ohne bedingungslos private Räume und Kommunikation nicht existieren. Deshalb rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an der Demonstration am 12. September 2009 in Berlin zu beteiligen. Wir wollen unsere Sorge um den Zustand des Datenschutzes lautstark zum Ausdruck bringen und ein deutliches Zeichen dafür setzen, dass viele Menschen für ihre Freiheitsrechte wieder auf die Straße gehen!</p>
<p>Treffpunkt für die Demonstration &#8220;Freiheit statt Angst 2009&#8243; ist am Samstag, den 12. September 2009 um 15.00 Uhr am Potsdamer Platz. Der Protestmarsch durch die Stadt wird mit einer großen Abschlusskundgebung am Roten Rathaus enden. Auf der Webseite http://www.FreiheitStattAngst.de finden sich jeweils die neuesten Informationen zur Demonstration und den Möglichkeiten, bei der Vorbereitung der Demonstration mitzuhelfen</p>
<p>Unsere Forderungen (Entwurf)</p>
<p>1. Überwachung abbauen</p>
<ul>
<li>Abschaffung der flächendeckenden Protokollierung der Kommunikation und unserer Standorte (Vorratsdatenspeicherung)</li>
<li>Abschaffung der flächendeckenden Erhebung biometrischer Daten, sowie von RFID-Ausweisdokumenten</li>
<li>Schutz vor Bespitzelung am Arbeitsplatz durch ein Arbeitnehmerdatenschutzgesetz</li>
<li>Berücksichtigung des Datenschutzes für Bürger- und Arbeitnehmer/innen bereits in der Konzeptionsphase aller öffentlicher eGovernment-Projekte</li>
<li>Keine einheitliche Schülernummer (Berliner SchülerID)</li>
<li>Keine Weitergabe von Informationen über Menschen ohne triftigen Grund; keine europaweite Vereinheitlichung staatlicher Informationssammlungen (Stockholmer Programm)</li>
<li>Keine systematische Überwachung des Zahlungsverkehrs oder sonstige Massendatenanalyse in der EU (Stockholmer Programm)</li>
<li>Kein Informationsaustausch mit den USA und anderen Staaten ohne wirksamen Grundrechtsschutz</li>
<li>Abbau von Videoüberwachung und Verbot des Einsatzes von Verhaltenserkennungssystemen</li>
<li>Keine pauschale Registrierung aller Flug- und Schiffsreisenden (PNR-Daten)</li>
<li>Keine geheime Durchsuchung von Privatcomputern, weder online noch offline</li>
<li>Keine Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte in der derzeit geplanten Form</li>
</ul>
<p>2. Evaluierung der bestehenden Überwachungsbefugnisse</p>
<p>Wir fordern eine unabhängige Überprüfung aller bestehenden Überwachungsbefugnisse im Hinblick auf ihre Wirksamkeit, Kosten, schädliche Nebenwirkungen und Alternativen.</p>
<p>3. Moratorium für neue Überwachungsbefugnisse</p>
<p>Nach der inneren Aufrüstung der letzten Jahre fordern wir einen sofortigen Stopp neuer Gesetzesvorhaben auf dem Gebiet der inneren Sicherheit, wenn sie mit weiteren Grundrechtseingriffen verbunden sind.</p>
<p>4. Gewährleistung der Meinungsfreiheit und des freien Meinungs- und Informations<br />
austauschs über das Internet</p>
<ul>
<li>keine Beschränkung des Internetzugangs durch staatliche Stellen oder Internetanbieter (Sperrlisten)</li>
<li>keine Sperrungen von Internetanschlüssen.</li>
<li>Verbot der Installation von Filtern in die Infrastruktur des Internet.</li>
<li>Entfernung von Internet-Inhalten nur auf Anordnung unabhängiger und unparteiischer Richter.</li>
<li>Einführung eines uneingeschränkten Zitierrechts für Multimedia-Inhalte, das heute unverzichtbar für die öffentliche Debatte in Demokratien ist.</li>
<li>Schutz von Plattformen zur freien Meinungsäußerung im Internet (partizipatorische Websites, Foren, Kommentare in Blogs), die heute durch unzureichende Gesetze bedroht sind, welche Selbstzensur begünstigen (abschreckende Wirkung).</li>
</ul>
</blockquote>
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		</item>
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		<title>Infokrieger vs. Zeitgeister vs. Esoteriker</title>
		<link>http://doppeldenk.at/2009/06/infokrieger-vs-zeitgeister-vs-esoteriker/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 22:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Der letzte Podcast von Alexander Benesch hat mich ein wenig zum Denken angeregt. Er erzählt vom Zwist innerhalb der Lager und deutet auf ein weiteres, wichtiges! (...)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte <a title="Podcast" href="http://www.filefactory.com/file/ag568d7/n/IK_Radio_2009_06_09_mid_48kbps_mp3" target="_blank">Podcast</a> von <a href="http://infokrieg.tv" target="_blank">Alexander Benesch</a> hat mich ein wenig zum Denken angeregt. Er erzählt vom Zwist innerhalb der Lager und deutet auf ein weiteres, wichtiges! Phänomen hin: Esoterik als psychologische Kriegsführung zur Lähmung des Widerstands.</p>
<p>In dem Punkt kann ich den Gräuel des jungen Mannes verstehen, denn diese &#8220;finde dein inneres Licht, dann wird die welt ein besserer Platz&#8221; und &#8220;du brauchst nix tun, denn ab 2012 wird alles besser,&#8221;-Mentalitäten sind gefährlichste Ignoranz in unserer Lage, mit einem gewissen Aspekt selbstgefälliger Überheblichkeit.</p>
<p>Die Zeit ist alles andere günstig, den Arsch am Sofa kleben zu lassen, während Dinge wie Netzzensur (nun auch in Deutschland beschlossene Sache), Codex Alimentarius und weitere Destabilisierungs-Kriege an uns vorbeirauschen. Nichts ist für die Elite besser, als ein selbstgefälliger Haufen im Glauben sich alles schöndenken zu können, während eine Krise nach der anderen die Welt in die totale Banken-Diktatur treibt. Die ganze erwachte Bewegung verliert doch sofort wieder ihr Momentum, wenn man noch bevor man sich bewegt hat, den Widerstand gegen das Establishment wieder an den Nagel hängt und so tut als würd sich alles von selbst in Wohlgefallen auflösen.</p>
<p>Andererseits geb ich Teilen der Aussage von Ben Stewart in Kymatica recht. Ursache &amp; Wirkung ist nun mal die treibende Wechselwirkung, die unsere Welt zu dem machen was sie ist. Und ich glaube auch, dass es abseits der Ratio etwas gibt, das uns alle verbindet, aber dieses Thema ist zum jetzigen Zeitpunkt absolut fehl am Platz. &#8220;Das große Erwachen&#8221; wird nämlich ein eher Böses (und Orwell wird sich kaputt lachen), wenn wir uns nicht JETZT aufraffen und unsere Standpunkte verteidigen (und viele bereits verlorene Bastionen wieder zurückholen, siehe Internetzensur).</p>
<p>Erst wenn diese destruktive Agenda in die Sackgasse getrieben, können wir uns um kollektive Spiritualität oder anderwärtigen nachhaltigen Fortbestand kümmern. Irgendwann wird dies ohnehin die logische Schlussfolgerung sein, denn ewig kann der Mensch nicht in diesem pyramidal-hierarchischen Muster bleiben. Evolution passiert im Bewusstsein. Keine Ahnung was kommen mag, ich selbst seh mich da ziemlich offen, jedoch darf diese Zukunft weder den Beigeschmack von Diktatur haben, noch von sonst irgend einer pyramidalen Struktur geprägt sein. Es würde zwangsläufig wieder auf die jetzige Struktur hinlaufen: Einige wenige beherrschen alle.</p>
<p>Im Moment ist eines wichtig: Der Informations-Krieg &amp; das Wachrütteln der durch Konsum &amp; Medien geblendeten Zombies aus dieser Beherrschungs-Matrix in welcher sie leben, ohne sich dessen voll bewusst zu sein. Ich hab mich schon während meiner Kindheit gefragt, wieso niemand die gegebenen Zustände hinterfragt. Jeder meckert und nimmts zeitgleich als gegeben und unabdingbar hin.  Warum ist unsere Gesellschaft so kalt und hasserfüllt? Wer sagt, dass gesellschaftliche Normen wichtig sind? Wer gibt dem Geld den Wert? Wieso soll ich an einem Gott glauben, der ohnehin nichts für uns tut? Wieso muss man eine Arbeit verrichten, die man hasst? Wieso verhungern Menschen, wo wir hier Essen wegwerfen? ect&#8230; Wenn euer/re Halbwüchsige/r solche Fragen auftischt, seid unbesorgt, das geht dann genau in die richtige Richtung.</p>
<p>Ich bin kein Esoteriker, ich war zeitlebens extrem rational, und bin es auch nach wie vor. Dennoch kann ich gewisse Dinge nicht völlig ausschließen. Ich finde z.B. David Icke&#8217;s radikale Ansichten über Schwingung und Matrix utopisch faszinierend (obwohl ichs selbst nicht nachvollziehen geschweige anwenden kann), Ben Stewarts Aussage über falsches Ego in gewisser Weise richtig und gleichzeitig bin ich von Feen, Engeln und Geistern so weit entfernt wie Saddam vom Eierkuchen. Und das is auch gut so. Ebenso glaub ich an keine Heilungs-Scharlatanerei &amp; Hexenmedizin, zumal es zu 99,9% nur zum Geld-aus-der-Tasche-der-leichtgläubigen-Dummen-ziehn dient, und sich von der Pharma-Industrie somit recht wenig unterscheidet. Schwachsinn gibts überall und von daher kein Grund die Esoterik als Ganzes zu verteufeln. Nur ihre lähmende Wirkung (&#8221;ich hab mein inneres Licht erkannt, ich wart nun mal auf alle anderen, dann haben wir eh von selbst nen besseren Planeten&#8221; *grusel*)  ist mir im Moment ein Dorn im Auge. Ich glaube die Esoterik ist im Moment einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Sie ist in einer Zukunft, wo wir den Widerstand, den wir nun aktiv zu leisten haben nicht mehr von Nöten ist, besser aufgehoben. In jener Zukunft wird es ohnehin eine Reformierung unseres gesellschaftlichen Komplexes geben, in welche Art auch immer. Jedoch möchte ich persönlich, dass dieser Wandel im Zeichen der eigenen Freiheit passiert, und nicht durch eine huxleysche oder orwellianische Agenda erzwungen herbeigeführt.</p>
<p>Vielleicht seh ich ja das alles zu ganzheitlich und ecke sowohl in der Infokrieger-Loge als auch bei den Esoterikern an. Ich denke, dass Leute wie Alex Jones, David Icke, Peter Joseph UND Ben Steward wichtig sind. Sie alle vermitteln etwas ganz Wesentliches. Sie alle haben für mich etwas gemeinsam und sie alle verfolgen das selbe Ziel. Und nur das ist wichtig, das Ziel: &#8220;Der Schlafende muss erwachen&#8221;, oder eben wie in David Lynch&#8217;s Dune &#8220;the sleeper must awaken&#8221;.</p>
<p>UPDATE: Höre gerade eben David Icke in der Alex Jones Show, und selbst Alex Jones erkennt David&#8217;s Ansichten über Bewusstsein, &#8220;the Reptillian Brain&#8221;, des Spielchen zwischen &#8220;the body computer&#8221; &amp; &#8220;higher conciousness&#8221; an und unterstützt diese Denkweise sogar. Insofern versteh ich das Podcast von Alex Benesch nun noch weniger, da er einerseits Alex Jones&#8217; Arbeit verherrlicht und im deutsch sprachigen Raum weiterführen will, andererseits alles was in Richtung Esoterik schlittert verteufelt. Naja, vielleicht liegts an mir, oder auch daran, dass er nur die lähmende Wirkung von Esoterik meint, und dort ist ihm ja uneingeschränkt recht zu geben.</p>
<p>Hier das Video David Icke bei Alex Jones<br />
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